Linz sportpolitisch fit machen

 

Service-Tool für Sporthallenbuchung kann nur erster Puzzlestein sein

Klubobmann Martin Hajart: „Endlich passiert etwas! Service-Tool für Sporthallenbuchungen kann aber nur ein erster Puzzlestein sein, um Linz sportpolitisch wieder fit zu machen.“

Auch wenn das Online-Reservierungssystem für Sporthallenbuchungen nur ein erster kleiner Puzzlestein ist, um Linz sportpolitisch fit für die Zukunft zu machen, für Klubobmann Martin Hajart ist jedenfalls einmal ein Anfang gemacht.  Das ist man den vielen Ehrenamtlichen, die im Sport engagiert sind, schuldig. „Endlich passiert etwas. Es hat sich ausgezahlt, dass wir drangeblieben sind“, so Hajart. Das langfristige Ziel müsse aber sein, Sport und Bewegung im Stadt-Prioritätenranking auf einen Stockerlplatz zu katapultieren. Davon ist man derzeit weit entfernt: Bis dato ist die Linzer Sportpolitik jedenfalls mehr als ernüchternd gewesen. Insbesondere nachdem auf Drängen der ÖVP im heurigen Jahr erstmals seit 2012, eine Evaluierung des Linzer Sportentwicklungsplans stattgefunden hat. Und das obwohl dies alle zwei Jahre hätte passieren müssen.

Hajart setzt sich seit Jahren mit zahlreichen Initiativen zum Thema Sport, unter anderem für eine Verbesserung der Sportinfrastruktur ein. Erst Anfang Oktober hatte der ÖVP-Klubobmann für Linz eine Digitalisierung des Sports nach Grazer Vorbild vorgeschlagen. Dort gibt es seit Kurzem eine innovative App, die einerseits die Sportplätze in der Stadt mit den Sportlern verbindet und andererseits die Sportler wiederum untereinander. Eine großartige zeitgemäße Idee, die zum sporteln animieren soll und die gleichzeitig das Gesellschaftliche in den Mittelpunkt rückt. „Das könnte der nächste Schritt sein“, so Hajart Richtung Sportreferentin Hörzing. Insbesondere für Linz als Innovationsstadt müsste eine derartige Maßnahme ein Ansporn sein.

Ein Herzensanliegen ist Hajart, der bereits den Fitnesspark an der Donau initiiert hat, die Errichtung eines Motorikparks für Jung und Alt in Linz. „Ich hoffe, dass hier bald ein Umdenken stattfindet.“ Einen Gemeinderatsantrag hatten SPÖ und FPÖ in der Vergangenheit abgelehnt.

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